| Bei diesem grossen, scharf begrenzten Gebilde ohne sichtbare
Organbeziehung, das hauptsächlich hypoechogen ist, mit einem wahrscheinlich soliden randständigen Anteil, bei diesem Ding denke ich am ehesten an ein Kystadenom (Cystadenoma pseudomucinosum) des Ovars. Ein Fall für den Gynäkologen, er solls herausnehmen.
|
| Bild 1und 2 zeigen unter der Haut zwei grosse stark durchblutete Lymphknoten. Bild drei: B entspricht einer Speicheldrüse, C ist etwas inhomogen echodichtes Gewebe, ich kann es nicht sicher einem Organ zuordnen und würde eher ein entzündliches Ödem vermuten. A ist unregelmässig hypoechogen, nicht durchblutet, es ist an eine Nekrose/ einen Abszess zu denken. Meine Vermutungsdiagnose: retrotonsillärer Abszess. Eine Sache für den Spezialisten, der (ev. nach Anfertigen einer CT) drainieren wird. Der Internist kann mit einem Antibiotikum beitragen.
|
| Eine Zyste liegt nicht vor (diese wäre glatt begrenzt, je nachdem
anechogen oder stark hypoechogen und hätte eine dorsale Schallverstärkung). Hier ist ein hypoechogenes unregelmässig begrenztes Gebilde mit dorsalem Schallschatten (im CT naturgemäss weniger deutlich). Man hat den Eindruck, die Läsion verhalte sich infiltrativ, zerstört Gewebssepten. Bei dieser Frau ohne Vorgeschichte (es wäre allenfalls an eine Narbe zu denken) würde ich die Histologie forcieren und das Gebilde mit genügend Sicherheitsabstand raus haben wollen, da zuallererst an ein Karzinom zu denken ist.
|
| Der linke Hoden scheint vergrössert zu sein, Durchmesser ca. 3 cm. Auffällig ist, dass er durchsetzt ist von recht scharf begrenzten hypoechogenen Herden, die ungleich gross sind. Man sieht Gefässe (gibt die Skala die Geschwindigkeit in cm/sec an?). Ein akuter bakterieller Infekt ist weitgehend ausgeschlossen. Infekte, die in südlichen Ländern vorkommen, sind mir wenig bekannt, die Tbc macht wohl eher Abszesse, Bruzellen können in Hoden und Nebenhoden gehen. Die Diffenzialdiagnose ist breit: Was hältst Du von einer Vaskulitis, einer ganulomatösen Orchitis oder (für mich am ehesten) einem Lymphom? Ich denke, man braucht eine Histologie, d.h. eine Hodenbiopsie. Das Weitere wird sich weisen. Eine Untersuchung des Abdomens hinsichtlich Veränderungen parenchymatöser Organe und zur Suche nach Lymphomen würde ich wagen.
|
| Eine echte Knacknuss - für meine Zähne eher zu hart. Bild A: die Leber ist nicht normal, abgerundet, echodicht, nicht homogen mit eher dicker Pfortaderwand. Bild B: dorsal wahrscheinlich die normale V. cava, ventral davon wahrsch. Pfortader, die aber nicht im ganzen Verlauf anfärbt, wie sie sollte. Die Bilder mit Kontrast zeigen eine fehlende Anfärbung eines Gefässes, die Pfortader sollte jetzt kommen. Dorsal davon eine scheckige Kotrastmittelanreicherung. Hat die Dame ein HCC (Zirrhose und erhöhtes AFP) mit einer akuten Komplikation, z.B. einer septischen Pfortaderthrombose? Eine Thrombose allein macht oft wenig Beschwerden. | |||
Es handelt sich meiner Meinung nach um eine ws. frische
Pfortaderthrombose, gemäss der Late Phase mit SonoVue um eine komplette
Obstruktion, die bis Confluens reicht. Nativ gleicher Befund. Gibts in der
früharteriellen Phase Anhaltspunkte für ein HCC, das in Porta hepatis
reicht und die PV-Thrombose verursacht? Therapie: Liqueminisierung,
ev. transjugulärer Thrombolyseversuch
|
| Dilatierte Darmschlingen, nicht eindeutig verdickte Darmwarnd und ich vermute vergrößerte Lymphknoten?? Vielleicht yersinia enterocolitica? Oder doch zu gewagte Diagnose. W. |
| Sehr schöne Bilder! Auf dem ersten Bild sehe ich viele Darmwandstrukturen ineinandergefaltet. Das Powerdoppler sagt mir nicht so viel, es hat Gefässe drin, der Darm lebt..Bild drei: über dem Psoas viele längliche Gebilde, entweder chymusgefüllte Darmschlingen oder Lymphknoten (da müsste man die Bewegung mit einbeziehen). Das Powerdoppler schliesst erstere Möglichkeit aus, es hat Gefässe im Inneren.Das Kind wird einen Infekt gehabt haben, mit den vielen Lymphknoten kommt diverses in Frage, Ursache der akuten Symptomatik ist wahrscheinlich eine Invagination, wobei eine dicke Peyer'sche Plaque als führende Struktur mitgeholfen haben kann.Therapeutisch kann schon die Untersuchung wirken, indem der Darm nach proximal mit dem Schallkopf massiert wird. Es ist mir bisher einmal gelungen.
|
| Meines Erachtens handelt es sich um einen Spätabszess im re. Unterbauch, eine CT Abdomen könnte noch durchgeführt werden. Sanierung durch Laparotomie. |
|
Hier scheinen vorwiegend Darmstrukturen dargestellt zu
sein, ob eine oder
|
| Auf allen Bildern sind zahlreiche Lymphknoten, z.T. als
Pakete erkennbar. Die Milz ist wahrscheinlich vergrössert. Ich vermute eine Neoplasie, d.h. ein Lymphom, und eher nicht eine reaktive Lymphadenopathie. Ohne Kenntnis der Anamnese (B- Symptome etc.) und übriger Befunde ist eine Einengung kaum möglich. Sagen wir mal: M. Hodgkin. Eine Biopsie zur Histologie ist unumgänglich.
|
Schwierig, schwierig. Ohne eine anatomische Zuordnung
machen zu können vermute ich in der länglichen hypoechogenen Zone, die
umgeben von hyperechogenem Gewebe ist, eine Entzündung, die vielen Gefässe
passen auch dazu. Eine pararektale Fistel, die entzündet ist, könnte die
Erklärung der Befunde sein.
|
| Obwohl die Mamma in meiner Dignitätsliste nicht vorkommen wird, wage ich einen Versuch: Polyzyklische bis ca 2 cm grosse Raumforderung, aus verschieden echodichten Knoten aufgebaut, eher scharf begrenzt, verdrängend wachsend. Die Hauptachse liegt parallel zur Hautoberfläche. Es besteht eine dorsale Schallverstärkung. In einem zentralen Gefäss hohe Flussgeschwindigkeit mit hohem Widerstandsindex. Auf eine Diagnose kann ich mich nicht festlegen, einige Elemente sprechen für ein Fibroadenom, ich glaube aber nicht, dass die Patientin ohne FNP und/oder Exzision davonkommen wird.
|
|
Anamnese, Sono-Bild ( unregelmäßige echoarme
Raumforderung auf dem Harnblasenboden sowie Hypervaskulisation im
Farbdoppler) lassen am ehesten an ein Harnblasentumor denken. Der nächste
Schritt wäre zum Beispiel eine Zystoskopie.
| |||
Auf den transabdominalen Bildern ist der Blasenboden angehoben durch
einen | |||
|
der prostata-mittellappen reicht weit
in die blase hinein - vielleicht ein intermitt. blutendes ca, der im
duplexmode nachgewiesene flow in die blase ist whs. urin aus dem rechten
ureter, oder aber eine zufällig erwischte arterielle blutung.
der tumor ist echoärmer als die übrige
prostata, unregelmässig begrenzt und exophytisch in die harnblase
wachsend - ich glaube an ein blutendes ca.
|
|
Bild 1 sieht nach grosser Gallenblase aus, wer Freude an Eigennamen hat, | |||
|
Als Arbeitdiagnose nehme ich einen schmerzlosen
Verschlussikterus an. Zeichen der Cholangitis sind in ihrer Anamnese nicht
beschrieben, aufgrund des relativ jungen Alters hätte die Patientin wohl
Fieber oder Oberbauchschmerzen/ Entzündungsmarker. Relativ konstant
ausgeweiteter DHC, prall gefüllte GB ohne Konkrementnachweis, tue mir als
Anfänger ohne Bodymarker schwer, aber vermutlich auch ausgeweiteter D.
pancreaticus. Beim letzten Bild offensichtlich plötzlicher Gangabbruch
durch in erster Linie Tumor? Impaktiertes Konkrement eher
unwahrscheinlich. Dg: V.a. distales cholangiocelluläres Ca oder
Pankreasca im Kopfbereich
Procedere: Therapeutische ERC ggf Stenting ggf mit Bürstenzytologie,
bei Cholangitiszeichen vorzugsweise unter antibiotischer Therapie mit
Levofloxacin oder Ceftriaxon
| |||
|
Verdachtsdiagnose: Papillenkarzinom oder
Pankreaskopfkarzinom bei dilatiertem D.pancreaticus und DHC und
Gallenblasenhydrops
| |||
|
GB-Hydrops. massiv erweiterter
Hepatocholedochus und Wirsungianus. Der Pfeil deutet auf eine echoreiche
RF, welche in den DHC hineinwächst und whs. im Bereich des Pankreaskopfs
liegt.?
DD: Pankreaskopf-CA oder Papillen-CA mit
cholestatischem Ikterus
|
| Im Übersichtsbild hat man den Eindruck eines Retentionsmagens. Die Begrenzung Richtung Pylorus ist unregelmässig, ist es nur eine Falte? Bild 2 ist eine Detailansicht, wahrscheinlich von Antrum und/oder Pylorus. Es fällt die deutliche Verdickung der Wand auf, es fehlt die für Magen typische Schichtung. Bild 3 ist wahrscheinlich ein Detail aus der in Bild 1 dargestellten Region, wieder eine fragliche Falte - oder ein Ulkuswall?? Bild 4, aus der Umgebung, erinnert an einen Lymphknoten. Was können 94 jährige Damen mit Retention, Magenwandverdickung, möglichem Ulkus und Lymphknoten haben? Ein primäres Ulkus mit reaktiver Wandverdickung wohl eher nicht, deshalb denke ich an ein Karzinom mit Verdacht auf Ulkus und regionalen Lymphknoten, ob der reaktiv oder tumorinfiltriert ist, das kann ich nicht sagen. Den Magen würde ich vorerst entlasten (Sonde) und endoskopische die Diagnose suchen. Falls benigne, sollte eine Besserung durch die Ulkustherapie eintreten, falls maligne, wäre dies schicksalhaft, eine alleinige (heute sagt man Komforttherapie) Palliation müsste genügen.
|
| Sieht eigenartig und ungemütlich aus. Die Bilder stellen wahrscheinlich zwei Schnittebenen derselben Region dar. Auffällig ist die polyzyklische zum Teil unscharf begrenzte echodichte Struktur, die die Achillessehne und die Umgebung zu infiltrieren scheint. Die Dichte der Echos ohne räumliche Orientierung weckt den Verdeacht auf ein Gewebe, bestehend aus grossen Zellen (analog der Lebersteatose). Ich befürchte ein Sarkom (Lipo-, Fibro- o.ä.). Vielleicht hilft ein MRI zur Differenzierung. Ich würde nicht ohne Rücksprache mit einem Spezialisten hineinstechen, und der Spezialist würde wahrscheinlich abraten.
|
| Bilder 1 und 2 zeigen die Achillessehne mit komplexen echofreien Zonen, im Querschnitt praktisch die ganze Fläche umfassend. Das heisst: die Sehne ist subtotal rupturiert (wäre sie ganz durch, so müsste man eine Retraktion erwarten). Auf den Bildern 3 und 4 ist die Sehne etwas verdickt, in der Struktur aufgelockert. Eine hypoechogene Zone zwischen Sehne und Knochen (Tibia) entspricht am ehesten einer prall gefüllten Bursa. Der Mann sollte sich schonen! | |||
|
Meines Erachtens handelt es sich um
eine frische traumatische Achilessehnen-Ruptur.
|
| Ein Bilderrätsel (mit guten Bildern). Die zwei Bilder stellen nicht das gleiche Gebilde dar. In Bild 1 denke ich quer geschnittenen Darm zu erkennen, mit einem Divertikel (rechts, nahe der Bauchwand, mit Gas) und ev. entzündlichem Ödem in der Umgebung, also eine Divertikulitis, die Ursache der schweren Infektion sein kann.Schwierig ist Bild 2. Die drei dunklen Dinger sind kaum Darmschlingen, der Darm müsste schon komisch liegen, für Ovarialzysten sehen sie auch eigenartig aus. Wie ist der Schnitt erfolgt?. Eher passen würden mir erweiterte renale Strukturen. Dann müsste das grosse solide Gebilde ein Tumor sein, der den Abfluss behindert. Ich kann nur spekulieren und würde auf einen Nierenbeckentumor tippen mit Hydronephrose. | |||
|
Meine Diagnose: Sepsis durch abszedierende
Colondivertikulitis.
| |||
|
Ich würde auf eine perforierende
Sigmadivertikulitis mit Abszessbildung tippen. Als weiteren
Schritt: Antibiose mit Ciproxin/Flagyl. Nach Abheilung Koloskopie und wenn
zweiter Schub: elektive Sigmaresektion.
|
Ich habe Schwierigkeiten, die Läsionen sicher zu
erkennen. Dies mag einerseits an der Technik liegen, die Bilder erscheinen
mir stark durch Artefakte beeinflusst (hohe Kompression). Könnte es sich
nicht um unterschiedlich fetthaltige Zonen handeln? Ich vermag mich nicht
festzulegen.
|
|
Ein ovalärer Knoten, meist scharf begrenzt mit
zwei Anteilen: einer homogen echodicht, vereinbar mit Speicheldrüse, und ein
deutlich inhomogener Anteil, dessen periphere Begrenzung nicht scharf erscheint.
Im Power Doppler (mit anderer Schnittrichtung) ist wahrscheinlich diese
inhomogene Zone geschnitten und recht stark vaskularisiert.
|
|
| Mammae sind mir nicht so geläufig. Man sieht eine Zone von hypoechogenem Gewebe, könnte im Randbereich kleinste Verkalkungen vermuten. Ein Schallschatten ist aus technischen Gründen (Sono CT) wenig eindrücklich, aber doch vorhanden. Dies sind alles Kriterien eines Mammakarzinoms, d.h. eine invasive Abklärung ist unumgänglich.
|
|
Massive Hydronephrose rechts, grosse gekammerte kortikale Zyste links (so wie ich das Bild sehe ist in Aufnahme D die Niere durch die Zyste hindurch zu sehen, auf dem einen Bild ist aber nicht zu entscheiden ob sie normal ist). Abklärung: Lokalisation der Ureterobstruktion sonographisch versuchen, Blase ansehen, urologische Abklärung. | |||
|
Pyonephrose bds.? | |||
|
Statische Bilder sind zuweilen schwer zu lesen.
|
| Nicht ganz mein Fachgebiet, Uterus scheint mir rel groß,
Muskulatur sehr stark, Schleimhaut ohne Angabe des Zyklusstandes schwierig. Nach Aufn D Ut. bicornis, der Gynäkologe muß weiterhelfen. | |||
| Uterus duplex. | |||
|
Dg.
Uterus bicornus. .Ev. weitere abklärungen
nicht unbedingt notwendig.
|
|
|
| Zentral im Uterus teilweise scharf begrenzte Raumforderung, verglichen mit umgebendem Myometrium eher echoreicher, aufgebaut aus mehreren "Knoten". Ich vermute, die Massen gehen vom Endometrium aus. Nimmt die Frau Hormone? An erster Stelle steht für mich eine Neoplasie (Karzinom) des Endometriums. | |||
| In erster Wahrscheinlichkeit: Endometriumkarzinom | |||
| Weitere Abklärungen: diagnostische Hysteroskopie, fraktionierte Curettage.Verdachtsdiagnose: Endometriumkarzinom | |||
| Submuköses Myom oder Endometrium-Ca | |||
DG:Vd. auf Endometrium-Ca DD: polyp
oder submuköses Myom TT: Hysteroskopie /Curetage falls
Ca --> weitere Abklärungen (cystoskopie, Rectoskopie, CT / IRM...)-> dann
diagnostische Laparotomie mit, je nach Befund, nichts, totaler abdominaler Hysterektomie
+ Adnexe, lymphknoten-extirpation, (Wertheim)...-->
dann Strahlen-Therapie, falls nötig
|
| grosses teilweise gut agegrenztes z.T. Verkalktes kräftig vaskularisiertes Gebilde, ich kann nicht erkennen, ob sukutan oder in der Muskulatur gelegen. Differenzialdiagnostisch denke ich am ehesten an einen Weichteiltumor, ein Myo- ein Lipo- oder gar ein Chondrosarkom. Für eine Metastase ist mir das Ding zu gross, ebenfalls für ein Lymphom. | |||
| Sarkom (pathologische Gefässe!)/ Metastase | |||
Lymphom
|