Diskussion Fälle 101-125

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Fall der Woche Nr. 125
Läsion eher echodicht, recht scharf begrenzt, eher queroval, mit
kaum Schallschatten, kaum vaskularisiert, jedoch die Architektur des
umgebenden Gewebes störend, nicht verdrängend sondern eher infiltrierend.
Ich weiss es nicht, ist es nur ein Fibroadenom?
Fibrom/Lipom >> rundbegrenzter Befund, keine"Krebsfüsschen"
Fibroadenom
Für einen Fibroadonom zu irregulär, die Abgrenzung zu unscharf. Man müsste ernsthaft an Ca denken. Es ist einbe Fettgewebsnekrose, die DD nicht einfach. JT
Fall der Woche Nr. 124
Nach der Klinik sowie sonographischen Bildern handelt es sich bei der Patientin um eine akute Cholezystitis ( typisch sonographische Bild mit wandverdikung der GB und perivesikulärem Ödem evtl. handelt es sich auch um eine Konkremeneinklemmung mit Erweiterung des D. panreatikus. Außerdem liegt eine Steatosis hepatis vor.
echodichte Leber mit wenig erkennbaren Binnenstrukturen(Gefässe,
Gallenwege), Bild zwei mit ws. Markiertem Pankreasgang, Bild drei mit ws
Gallenblase, die eine verdickte, aufgesplitterte Wand hat. Schmerzen,
fehlende Entzündungszeichen und erhöhte Gamma GT machen mir die Diagnose
nicht einfacher. Wenig wahrscheinlich ist eine bakterielle Cholezystitis,
Hinweise für eine Gallenwegsbehinderung sehe ich nicht. Die Gallenblasenwand
kann auch durch einen intrahepatischen Prozess alteriert werden.
Eine Steatohepatitis könnte hinkommen.
Sehr gut gesehen. Der Operationsbefund und die Histologie bestätigen unsere Diagnose der akuten Cholezystitis, Komponenten einer chronischen Entzündung und es wurden keine Steine gefunden. Es lag auch schwerer Alkoholschaden mit Steatose vor. Diskret erweiterter Pankreasgang ist eher im Zusamenhang mit Alkohol (chron. Pankreatitis) zu sehen. Pat. entwickelte ein Delirium tremens postoperativ. JT
Fall der Woche Nr. 123
- Ca der Gl. submandibularis
(- infektiös-abzedierender Prozess)
die Bilder lassen zuerst an einen Tumor denken, mit einer Speicheldrüse/
von einer Speicheldrüse ausgehend eine inhomogen aufgebaute
Raumforderung, die in die Umgebung einwächst und stark vaskularisiert
ist. Eine histologische Diagnose kann ich nicht geben, am ehesten geht
die Geschwulst von Drüsengewebe aus.
Es handelt sich um grosse Lymphknotenmetastase (2 LK verbacken)und weitere kleine LK eines Tonsillen-Ca.
Fall der Woche Nr. 122
Diagnose: Cholecystolithiasis, Ulcus ventriculi
Cholezystolithiasis, die Wand der GB ist etwas verdickt. Das zweite Bild
zeigt ein unauffälliges Pankreas, ventral davon Magen und Duodenum mit
Flüssigkeit. In meinen Augen ausserhalb des Magens dichte Echos, wie von
Gas. Das dritte Bild ist wahrscheinlich entscheidend, ich kann es aber nicht
sicher zuordnen. Ist es karanial des zweiten, in der gleichen Richtung
geschnitten? Dann denke ich, dass es im Bereich des Pylorus, proximalen
Duodenums ist, wieder mit der Gasansammlung ausserhalb davon.
Da kein Fieber beschrieben ist, wage ich die Vermutung, es könne sich beim
akuten Schmerz um ein perforiertes Ulkus duodeni handeln.
Der Chirurge im Spital wäre dann der richtige Ansprechpartner.
JAWOHL: der Magen ist doch klar auffällig: Ulcus ventriculi. Ohne perforation.JT
Fall der Woche Nr. 121
Richtige Apparate von Lymphknoten, die aber ihre Architektur erhalten haben
(Hilus und zentral echodichtere Zone)
Die Milz ist grenzwertig gross, ich vermag keine auffälligen Veränderungen
der Echostruktur zu erkennen.
Am ehesten vermute ich eine hämatologische Erkrankung, eine CLL zum
Beispiel. Hier hilft ein Blutbild schon viel weiter.
Differentialdiagnostisch (nach Ausschluss der CLL) kommen natürlich Lymphome
in Frage, dann müsste ein solcher Knoten exzidiert werden.
nicht schlecht... doch die Milz hat eine pathologische und nicht grenzwerztige Grösse von 355 ml (Norm bis 200!. Es handelt sich um CLL.
Fall der Woche Nr. 120
Scharf begrenzter Knoten mit inhomogenem Aufbau. Am ehesten von einer
Speicheldrüse ausgehend, vaskularisiert.
Der Pat. Scheint keine Schmerzen zu haben, eine Entzündung/Infektion ist
daher unwahrscheinlich.
Ich denke an eine Neoplasie, auf eine histologische Diagnose will ich mich
nicht festlegen. Die Abklärung muss zusammen mit dem Spezialisten geschehen,
wenn die Läsion solitär ist, mit einer Exzision.
Verrückt- doch wahr: es handelt sich um eine Zungengrundstruma.JT
Fall der Woche Nr. 119
Die GB weist Cholesterinpolypchen auf, scheint sonst unauffällig.
Das dritte Bild macht mir Schwierigkeiten, ich sehe die Schnittrichtung
nicht klar. Ist das markierte Ding ein Stein? Der Schallschatten wäre gering
(kann bei Cholesterinsteinen vorkommen).
Ich wage die Vermutung: Choledocholithiasis.
Die weitere Abklärung und Therapie wäre z.B. Ein ERCP
Gallenblase ohne Steine, doch mehrere steine in extrem verdicktem Choledochus. JT
Fall der Woche Nr. 118
Thyphus abdominalis mit sonographisch dargestellten Mesenteriallymphknoten??
Auf den schwierig interpretierbaren Bildern glaube ich Darmstrukturen zu
erkennen, markiert sind ws. innere Anteile, d. h. die Mukosa.
Eine Enteritis/ Enterokolitis würde ich vermuten, da mehr als nur ein
Darmabschnitt befallen zu sein scheint, sonst wäre von der Lokalisation her
auch eine Appendizitis möglich.
Zur Bestimmung des Procedere fehlen mir wichtige Elemente, die Klinik,
Laborbefunde, Stuhl und natürlich die dynamische Ultraschallinformation.
Somit muss ich weitere Antworten schuldig bleiben.
In der Tat: Typhus abdominalis. JT
Fall der Woche Nr. 117
Wieder einmal phantastisch schöne Bilder.
In einer flüssigkeitsgefüllten Struktur (in dieser Lokalisation ein
Milchgang) besteht eine unregelmässig begrenzte Raumforderung. Die
Galakktorrhoe und der Sonobefund passen am ehesten zu einem kleinen
intraduktalen Milchgangskarzinom. Mit der Harpune hast Du die Stelle
markiert, wo eine Exstirpation erfolgen soll. Das Vorgehen nach der
Tumorentfernung richtet sich nach der Histologie.
erweiterter Milchgang endoluminal mit über eine gewisse Strecke
den ganzen Gang ausfüllende, inhomogene, gut abgrenzbarer Struktur. Die
Milchgangswand wird nirgends durchbrochen.
Weitere Abklärungen: Sekretzytologie. Erzwingen einer Hisologie
Vaerdachtsdiagnose: Milchgangspapillom.
Ausgezeichnet. Histologie: Ein Milchgangspapillom. JT
 
Fall der Woche Nr. 116
Leider bin ich nicht versiert in der Dopplersonographie. Ist dies
nicht ein normaler Flow der V. poplitea?? Das Gefäss der Wade links ist
sackförmig erweitert, endoluminal inhomogene echostruktur (kein das ganze
Lumen ausfüllende solide Masse), randständig hypoechogener bis anechogener
Saum ( sieht aus wie eine via falsa). Da es sich um eine periphere Vene
handelt vermutlich Thrombus in Varizenknoten, welcher in Reorganisation
ist?? Könnte, wenn es eine Arterie wäre ein Anerysma mit via falsa so aussehen??)
Bild1: Poplitealvene mit schönem atemsynchronem Flussignal.
Bild2: Wade links längs mit hypoechogenen, z.T. anechogenen
unregelmässig begrenzten Strukturen.
Bild 3: normale Wade (Muskulatur längs).
Zu einer Thrombose passt das nicht so ganz. Hatte der Herr ein Trauma?
Ich würde nochmals die Kniekehle genau anschauen, ob da nicht Hinweise
für eine Baker- Zyste bestehen.  Man kann auch die anechogene Zone
punktieren und schauen, was da kommt. Die Antikoagulation würde ich
absetzen.
Meine Vermutung: 1. rupturierte Baker- Zyste, 2. Hämatom. Alles andere
wäre exotischbis abartig (irgendeine wilde Neoplasie, ein Sarkom mit
Nekrosen z.B.).
Toll. Doch es lag hinten in der Wade...und es war (operativ bestätigte) Achillensehnenruptur.JT
Fall der Woche Nr. 115
Die poplitealen Gefässe, v.a. die Vene, erscheinen unauffällig, ohne Zeichen
einer Thrombose.
Die beiden anderen Bilder, längs und quer durch den US zeigen im oder unter
dem Subkutangewebe, d. h. in der Muskulatur (eine sichere Faszie kann ich
nicht erkennen) sehr unregelmässige geformte Räume, die anechogen
erscheinen. Flüssigkeit (Blut) in einem Muskel oder im Subkutangewebe dürfte
am häufigsten traumatisch bedingt sein. Ist der Herr gestürzt oder hat er
sich sonstwie verletzt? Hat er (anästhesiert) eine Drucknekrose gemacht?
Bei Infektzeichen würde ich punktieren, ebenso bei Hinweisen für ein
Compartmentsyndrom - oder mit dem Chirurgen reden.
Meine Diagnose: Hämatom in der Muskulatur oder im subkutanen Fettgewebe. DD:
Drucknekrose mit Ansammlung seröser Flüssigkeit (braucht aber mehr Zeit als
10 Stunden, ich habe vor 5 Tagen eine Patientin gesehen, die nach einer
Meniskektomie eine schmerzhafte z.T. derbe Schwellung im Oberschenkel am Ort
der Blutsperre erlitten hatte, mit Höhlen subkutan, die mit seröser
Flüssigkeit gefüllt waren).
Am ehesten liegt bei dem Patienten ein Hämatom in der li. Kniekehle vor. differenzialdiagnostisch wäre auch an eine rupturierte und eingeblutete Bakerzyste zu denken.
In der Tat lag keine Thrombose vor, sondern ein Hämatom in der Kniejkehle. Der Patient konnte sich später erinnern, dass er in alkoholisiertem Zustand am Bettrand angeschlagen hatte...JT
Fall der Woche Nr. 114
In der rechten Leiste ein unregelmässig geformtes Gebilde, das eine
Wandstruktur zeigt und zentral eine hypo- bis anechogene Zone.
Am ehesten würde ich eine Rezidivhernie vermuten, mit Darmstrukturen im
Bruchsack.
Das vierte Bild, das hypoechogene scharf begrenzte längliche Gebilde mit
zentralem Gefäss passt gut zu einem Lymphknoten.
Klinik und diese Bilder bestimmen das weitere Vorgehen. Falls sich der
Verdacht auf Rezidivhernie bestätigt, wäre ich einer Operation (in Europa)
nicht abgeneigt.
Es war keine Rezidivhernie, doch reaktive LK haben uns für das aktive Vorgehen motiviert. Es war ein infiziertes Serom.
Fall der Woche Nr. 113
Es fällt ein etwa 1 cm grosser die Organoberfläche vorwölbender Knoten auf.
Seine Randzone ist hypoechogen, unscharf begrenzt, zentral ist er etwa
isoechogen. man sieht mehrere kräftige Gefässe.
So ganz geheuer sieht der Befund nicht aus. Eher böse.
Meine Differentialdiagnose geht v.a. Richtung Schilddrüsenkarzinom:
papillär, follikulär, medullär und wie sie alle heissen. Es kann sich zudem
um eine seltene Metastase eines anderen Primärtumors handeln. Eine FNP ist
bestimmt nötig, ebenso Schilddrüsenparameter (+Thyreoglobulin?). Die
Behandlung richtet sich nach dem Ergebnis.
Auffalldend dicker echoarmer Randsaum des SD-Knotens, vermehrte
Vaskularisation.
Dg: V.a. Metastase
Proc: FNP
Zusammenhang zu Fall 112: sonomorphologisch immer schwierig zwischen
benigner oder maligner Veränderung sicher zu unterscheiden. Vermehrt
Vaskularisation spricht für mich eher für Malignität, doch ist bei Fall
112 durch viele zystische Strukturen unter Umständen eine vermehrt
Vaskularisation nicht unbedingt zu sehen
Es ist ein papilläres SD-Ca. Und Zusammenhang zum Fall Nr 112? Bei Hashimoto-Thyreoiditis kommt gerade papilläres SD-Ca signifikant häufiger vor. JT
Fall der Woche Nr. 112
ich vermute, die Schilddrüse ist als Ganzes dargestellt. Sie ist durchsetzt
von rundlichen hypoechogenen Zonen, es besteht eher ein spärliche
Vaskularisierung. Die Schmerzlosigkeit engt die Differenzialdiagnose ein,
eine subakute Thyreoiditis kann es nicht sein. Ich glaube mich an ein
ähnliches Bild zu erinnern und würde eine Autoimmunthyreoiditits vermuten.
Sieht man Lymphfollikel? Die Abklärung wäre einerseits ein Labor mit
antimikrosomalen Antikörpern und Funktionstests (TSH, fT4), anderseits kann
man reinstechen und ein lymphzytäres Infiltrat sehen. 
Auffallend monomorpher Knoten mit ähnlich grossen echoarmen bis
echofreien kugeligen Raumforerdungen und dazwischen bienenwabenähnlichen
Wänden. Keine vermehrte Vaskularisation.
Für mich nicht typisch für Strumakonten, aber nicht gänzlich
ausgeschlossen.
Dg: V.a. maligne Schilddrüsenveränderung
Proc: FNP
Hashimoto-Thyreoiditis, ganz typisch, spezifisch ist die knotige Struktur, nur selten ähnliches bei Basedow, sonst kommt es nie vor. Siehe auch Fall Nr.6 JT

Fall der Woche Nr. 111
links massive Verkalkungen in der Rotatorenmanschette, rechts
erscheint die Gelenkfläche unregelmässig, i.S. einer Arthrose, weniger
Kalk in den Sehnenplatten der Reotatoren.
PHS calcarea beidseits mit Kalkdepots ws. in der Supraspiatussehne.
Links hat sich ws ein Teil des Kalkes in die Bursa entleert, darum die
heftigen Schmerzen.
PHS mit grobscholligen Verkalkungen.
Grobschollige Verkalkungen mit dorsaler Schallauslöschung. Keine
Sehnenruptur.
Diagnose: PHS
Verdachtsdiagnose: Tendinosis calcarea
 nächster Schritt: Röntgen Schulter in 2 Ebenen, erwarte Kalkschatten in Projektion auf Rotatorenmanschette.
 Therpie:
1) Aufklärung über ggf. längerfristigen Verlauf
2) NSAR oral/lokal, lokale Kälte oder Wärme
3) bei starkem Schmerz ggf. subacromiale Infiltration z.B. mit Lokalanästhetikum/Cortison
4) bei Persistenz ggf. Needling, ESWT (Stoßwelle), eher keine OP!
5) Krankengymnastik zur Schulterstabilisation/Zentrierung Humeruskopf

PHS calcarea mit Bursitis

Im Bereiche der Supraspinatussehne sehen wir beidseits Verkalkungen: PHS calcarea bds. JT
Fall der Woche Nr. 110
Nachweis eines soliden Tumors mit Mikroplaques und im Powerdoppler im Tumor
ableitbare arterielle (Tumor-) Gefäße.
Damit V.a. ein Mammacarcinom. Mammographie (und je nach Zentrum Mamma-MRT)
empfohlen.
kaum Strukturen von Mammagewebe erkennbar, aber feine
Verkalkungen und im ersten Bild eine hypoechogenen RF mit
Schallschatten. Der Doppler zeigt Gefässe mit einer systolischen
Flussgeschwindigkeit von über 20 cm/sek. Zusammen mit der Geschichte
liegt am wahrscheinlichsten ein ausgedehntes Mammakarzinom vor.
V. auf exulzerierendes Mamma-Ca mit diffusen Mikroverkalkungen.
- Mammographie
-Operation
wahrscheinlich mamma-neoplasma mit vaskularisierten und zystischen anteilen
dd: abszess

Es sind keine Zweifel dabei: irregulär abgegrenzte Raumforderung, Schallschatten, Mikrokalk, Hyperperusion: ein Mamma-Ca  im fortgeschrittenem Stadium liegt vor. JT

Fall der Woche Nr. 109
Man kann eine Darmstruktur erkennen, die lateral der linken Femoralgefäße
verläuft und einer Hernia femoralis entsprechen dürfte. Chirurgische
Vorstellung und operative Therapie empfohlen.
sieht ganz fest nach Hernie aus (geschichtete (konzentrische)
Strukturen an einem Ort, wo solche nicht hingehören...
Femoralhernie links.
Femoralhernie. Falls Klinik und Schall nicht ausreichend sicher, vor
Operation ggf. CT.
thrombosezapfen in der aa. fem. sup. und prof.
Hier kann man entlang von Femoralgefässen eine mit Darmanteilen gefüllte Femoralhernie erkennen. JT
Fall der Woche Nr. 108
Man erkennt: Mehrere Leberfiliae (Bild 1+2). Bild 3+4 stellen uns vor Probleme: Nachweis eines Tumors des Magens (?).
Wir empfehlen Gastroskopie und Spiral-CT in Hydrotechnik zur Abklärung: Leber, Magen.
Fall 108: etwas herbstlich diffus grau. Die Leber weist eine ausgedehnte
hyperechogene RF auf, di schleicht begrenzt ist, die Oberfläche ist
höckerig. Die im dreitten Bild markeirte Struktur ist für mich nicht
zuzuordnen, ist es der Leberhilus oder ist es kranialer der
oesophagogastrische Uebergang. Ebensowenig kann ich das vierte Bild
sicher interpretieren, nahe an der Bauchdecke ist eine gewölbte
Struktur, der Pylorus? Mit den Leberbefunden vermute ich etwas ungutes,
ein metastasierendes Karzinom, am ehesten vom Magen, ev. distalen
Oesopphagus ausgehend.
intrahepatischer befund, echoreich und nicht klar abgrenzbar, keine zystischen strukturen. anhand der anamnese und des alters des patienten muss ein maligner prozess angenommen werden, allein eine erhöhte BSR qaulifiziert für mich noch nicht für einen rein infektiösen prozess;
dd: HCC, metastase
Es handelt sich um einen Gallenblasen-Ca (3. und 4.Bild zeigt GB mit Steinen und deultich verdickter Wand). In der Leber (Bild 1.-2.) sieht man die massive Metastasierung. JT
Fall der Woche Nr. 107
schwierig, schwierig. Die Bilder mit Echokontrast vermag ich nicht zu interpretieren. Eine grobe Läsion kann ich in der Niere nicht erkennen. Du hast eine Struktur zentral markiert (führt ein im Kontrast sichtbares Gefäss darauf zu?). Gibt es eine IV- Pyelographie? Geschichte und (spekulierter) US- Befund könnten vereinbar sein mit einem Urothelkarzinom im Nierenbecken.
2,5 cm messender, gut abgrenzbarer Tumor auf Höhe des Hilus dem
Nieren-Parenchym aufsitzend, im Randbereich gleiche Echogenität wie das
Nierenparenchym, zentral etwas echoärmer. Keine Schallverstärkung, keine
Verkalkung.
Es handelt sich nicht um ein Lipom oder Angiolipom. Auch unter Levovist kein
Gefäßnachweis im Tumor. Zwar gilt ein kleiner Teil der Nierenzellcarcinome
als hypovaskulär, aber es ist auch nach Levovist kein Gefäß im Powerdoppler
zu erkennen (PRF niedrig gewählt?). Gegen ein Adenom oder ein Onkozytom
spricht dies ebenso.
Wir denken eher an eine eingeblutete Zyste (komplizierte Zyste), empfehlen
jedoch unbedingt ein MRT.
Nur aus der Bauchlage gut sichtbare rundliche homogene echoarme Raumforderung entspricht einem papillären Nieren-Ca.JT
Fall der Woche Nr. 106
Hallo!
Meine Diagnose Fraktur der 9. Rippe links. Als weiteren therapeutischen
Schritt würde ich die Milz auf eine Ruptur hin untersuchen!
schöne Bilder! links ist eine Rippe frakturiert (unterbrochener Reflex der Knochenoberfläche, Dislokation und "Kamineffek". Rechts normale Rippendarstellung. Die zweite Bildserie zeigt links pleurale Flüssigkeit, rechts ist die Darstellung der Pleura unauffällig. Diagnose: Wenig diskozierte Rippenfraktur mit geringem Pleuraerguss links.
schön, nicht wahr?  Uebrigens: keine Milzruptur... JT
Fall der Woche Nr. 105
Endlich wieder Nachschub für sonographisches Hirnjogging.
Das erste Bild mit der Blase längs zeigt zwei randständige Gebilde am Blasenboden.
Das zweite Bild stellt ws. die gleichen Strukturen von vaginal, nach ventral eingestellt dar (die Blase ist nun leer).
Das Doppler weist Gefässe nach.
Somit handelt es sich nicht um Koagula sonden am ehesten um zwei Blasentumore.
In der Blase sind zwei fest an der Wand sesshafte, durchblutete Tumoren sichtbar. 
Fall der Woche Nr. 104
eigenartig. Grosse unscharf begrenzte meist hyperechogene Raumforderung mit exzentrischer hypoechogener Zone. Welches sind die Schnittrichtungen? Sind sie rechtwinklig zueinander? Was liegt auf Nabelhöhe links der grossen Gefässe und tut bei vollem Bauch weh? und gibt vier Punkte, wenn man es weiss?? Liegt das Ding intra- oder retroperitoneal? Die Differntialdiagnose geht sehr weit: dem Darm zugehörig: ein Kolonkarzinom oder eine seltene Neubildung vom Meso ausgehend: ein Neurinom, ein Sarkom usw. im Retroperitoneum: ein Neurinom, ev. etwas "embryonales", z. B. von der Niere ausgehend Dann kann es natürlich eine vaskuläre Struktur als Ausgang haben, ein Aneurysma, das weitgehend thrombosiert ist (da die Aorta normal ist, ein anderes Gefäss?) Dies ist eine Auswahlsendung, ich kann mich für nichts entscheiden, was ist es?
Es wird sonographisch als unklare, vorwiegend echoreiche Raumforderung entdeckt. CT wird angefertigt und eine eher benigne Raumforderung wird beschrieben. Histologisch wird es als neuroendokriner Tumor unbekannten Ursprungs diagnostiziert. JT
Fall der Woche Nr. 103
70 j. Frau mit schwerer Vorkrankheit und (schmerzloser??) rektaler Blutung. Ist sie antikoaguliert? wo wurde sie bestrahlt? wieder: Klinik und Anamnese sind enorm wichtig. Trotzdem: Der Darm ist wandverdickt, die äusseren Schichten langstreckig hypoechogen, zentral, ws. im Lumen einige Gasbläschen. Das letzte Bild zeigt durchblutete Gefässe. Ich denke dennoch eher an eine ischämische Kolitis als an eine Strahlenkolitis, andere entzündliche Ursachen sind für mich eher im Hintergrund.
Es wird glücklicherweise kein Tumor, sondern eine deutliche Darmwandverdickung im Sigmabereich festgestellt. Unter Antibiotika-Therapie heilt diese Colitis, die anschliessende  Koloskopie lässt an Sigmadivertikulose als Ursache denken. Eine sichere Divertikulitis konnte man jedoch sonographisch nicht dokumentieren. JT
Fall der Woche Nr. 102
Ich vermute Darmschlingen zu sehen, die nicht stark gefüllt sind. Ist es Dickdarm mit starker Haustrierung und sind die markierten Strukturen Appendices epiploicae? Allenfalls könnte es auch Fett sein, vom Netz oder Meso (öppis cheibs a de Chuttle)
Wie oft, ist auch dieses Problem wesentlich einfacher, doch man hat es noch nie so klar gesehen, wie jetzt mit der sonoCT: schon Prof. Rettenmaier pflegte in den 80-iger Jahren den Begriff "Adipositas interna", der diesen Zustand entsprochen hatte: schichtweise angelegte fettgewebige Strukturen entsprechen den adipösen Mesenterialwurzeln, die kleinen runden Dinge rechts im Bild sind die normalen Darmschlingen!!!
Fall der Woche Nr. 101
welche Seite tut weh? bei vorleigender Dokumtentation vermute ich die rechte. Dargestellt ist der rechte Nebenhoden, der vergrössert und hyperämisch erscheint. Bei einem 53- jährigen Mann liegt am ehesten eine bakterielle Epididymitis vor, z.B. durch E. coli
 
Es war  in der Tat eine Epididymitis, jetzt unter AB abgeheilt  JT.

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